Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans [zurück]

24 Stunden Rennen von Le Mans Das älteste Automobil-Langstreckenrennen der Welt

Im Juni 2013 feierte dieses Rennen seinen 90. Geburtstag

Die Geschichte

Länge der Strecke: 13,6 Kilometer - 8,45 Meilen

Der "Rundkurs der 24 Stunden " ist südlich der Stadt von Le Mans, Hauptstadt der Region von La Sarthe. Das erste Rennen bei Le Mans fand am 26. und 27. Juni 1906 statt. Jedoch noch nicht auf dem heutigen Rundkurs, sondern es fand auf einer heute nicht mehr vorstellbaren Strecke von 60 Meilen statt, einem dreieckigen Kurs östlich der Stadt.

Dieser historische erste Lauf wurde von Francois Szisz auf Renault mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 62,88 MPH bei einer Renndistanz von 769,3 Meilen gewonnen.

Der großartige Grand Prix des ACF wurde (ungefähr) auf dem heutigen Verlauf zwischen 1911 und 1913 abgehalten. Der Automobil Club de L'Ouest (ACO) wurde nach dem Ersten Weltkrieg gegründet und das erste Rennen fand auf dem 'langen' Kurs (10,73 Meilen) statt.

Der Grand Prix von 1921 war eines der Rennen, die in Le Mans in den frühen Zwanziger Jahren angehalten wurden, bis das 24 Stunden Rennen 1923 aus der Taufe gehoben wurde. Der lange Rundkurs wurde für sechs Jahre beibehalten, aber die Haarnadel-Kurve Pontlieu wurde zu gefährlich und der Kurs wurde 1929 in der Tertre Rouge-Kurve „abgeschnitten“, wie er bis zum heutigen Tag ist.

1932 wurde die Straße erbaut, die den Start-/Finishbereich auf der RN 113 mit der RN 158 nahe der Rouge Tertre verbindet und verringerte die Länge des Kurses auf 8,38 Meilen. Die Länge wurde neuerlich 1955 auf 8,36 Meilen verringert, als der Bereich Arnage geändert wurde.

1968 baute man eine Schikane im Bereich der Boxeneinfahrt und 1974 wurde dann noch die Schikane „Virage Ford“ eingeführt. Bei weiteren Umbauarbeiten1986 wurde die Kurve Mulsanne geändert, um ein geändertes Karussell zu bilden. Zu dieser Zeit betrug die Streckenlänge 8,47 Meilen, die lang und im wesentlichen unverändert bis zum Bau der Schikane “Mulsanne“ 1990 geblieben ist.

Bei Spitzengeschwindigkeiten über 350 km/h und Durchschnittsgeschwindigkeiten von über 200 km/h legen die Fahrer in 24 Stunden mehr als 5 000 km zurück. Dem Belgier Jackie Ickx gelangen zwischen 1969 und 1982 sechs Siege, dem Dänen Tom Kristensen zwischen 1997 und 2008 acht Siege für Porsche, Audi und Bentley.

2009 gewann erstmals ein Österreicher, Alexander Wurz, auf Peugeot 908 HDi FAP (700 PS), zusammen mit Marc Gene (Spanien) und Anthony Davidson (Großbritannien).

Daten 2011: Start Samstag 11. Juni um 15 Uhr, Streckenlänge für Automobile 13,627 km pro Runde, für Motorräder 4,185 km pro Runde (fahren seit 1971);
www.lemans.org
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