Eine Übersicht über alle meine Buchtipps (Italien, Spanien, Slowenien, kulinarische Buchtipps, Reiserecht, Motorveteranen und Allgemeine) finden Sie ...hier
Auf dieser Seite finden Sie folgende Buchbeschreibungen:
Neu!
Binnengewässer Frankreichs - alle schiffbaren Flüsse und Kanäle Verlag Delius Klasing
Frankreich: mit Special Guide Kulinarische Kleinode Baedeker Allianz Reiseführer
Provence DuMont Kunst Reiseführer
Marseille DuMont direkt
Käse aus Frankreich - eine 'Tour de Fromage' für den Gourmet
Zu Gast bei Monet, der große Impressionist als Gourmet
Verführung a la chocolat
Paris Lonely Planet
Paris Lonely Planet
Elsass Lothringen, Polyglott on tour
Tal der Loire und Normandie DuMont Reisetaschenbuch
Tal der Loire DuMont Reisetaschenbuch
Provence für Genießer
Goldenes Südfrankreich
Schlösser der Loire
7. Auflage erschienen 2011 im Verlag Delius Klasing, Edition Maritim, Autor David Edwards-May,
ISBN 978-3-89225-409-6
Gelungenes, kompetentes Fachbuch für Freunde der Binnenschifffahrtwege Frankreichs
Knapp zwei Kilo schwer, über 370 Seiten dick mit Beschreibungen von rund 90 Hauptkanälen
sowie einem Register mit knapp 2 000 Orten, 25 Seiten Einführung mit allem Wissenswerten wie Bootspapiere,
Funklizenz, Schleusen-Tipps oder allgemeinen Fahrhinweisen (Verkehrsregeln) – so die doch eindrucksvolle
Übersicht über dieses unverzichtbare Standardnachschlagewerk für jeden, der gerne Frankreich vom (Binnen)Wasser
aus kennenlernen möchte.
In der Einführung von David Edwards-May erfährt der Leser Hintergründe über dieses Buch und das
französische System der Wasserwege. Über jedes schiffbare Gewässer, ob Fluss oder Kanal, findet
man einen Übersichtslageplan sowie eine Detailkarte mit eingezeichneten Schleusen und den schiffbaren
Abschnitten, eine kurze geschichtliche Einleitung über den Wasserweg, die immer wieder Interessantes
beinhaltet, dann eine gute Beschreibung der Wasserstraße (welche Eigenheiten, wo man aufpassen sollte,
ob mit Berufsschiffern zu rechnen ist usw.), einen eigenen Abschnitt über die Schleusen sowie weitere
Details über Tiefgang, Brücken, zulässige Geschwindigkeit und Adressen der zuständigen Behörden. Der
Hauptteil eines jeden Wasserweges ist jedoch eine detaillierte Entfernungstabelle, der auch sonst noch
viele Informationen zu entnehmen ist: ob sich Schleusen automatisch bei Annäherung, per Funk, per Hand
oder sonst wie öffnen, wo man anlegt (links/rechts), Entfernung zum Dorf, wo sich Brücken, Tunnels usw.
befinden, wie die Liegeplätze ausgestattet sind (Strom, WC, Slipanlagen usw.) und viele weitere nützliche
Details. Zahlreiche Detailkarten von Orts- oder Stadtzentren mit Hinweisen auf Brücken, Anlegestellen,
Tunnels, Schleusen usw. und viele sehr gute Bilder geben diesem Buch auf jeden Fall den Charakter eines
fundierten Fachbuches.
Bei den Bildern ist mir aufgefallen, dass die Beschreibungen wirklich sehr gut und vor allem sehr fachlich
sind. Beispielsweise erwähnt der Autor beim Empfangssteg bei Tournus (Saône, km 253,3) die abgestuften
Kais, die um 1900 zum Tränken für Vieh gebaut wurden. Eine besonders gute Beschreibung bietet er beim
Fluss Lot, dem längsten Nebenfluss Frankreichs (alleine die Abschnittsbeschreibungen ziehen sich über
fast zwei Seiten à zwei Spalten). Bei der Marne erwähnt der Autor, dass der Canal de Cornillon in Meaux
bereits 1235 gebaut wurde und somit der älteste Kanal Frankreichs sein dürfte. Weitere interessante
Details sind z. B. das einzigartige Schiffshebewerk von Saint-Louis/Arzviller, das 44,55 m Höhe
überwindet und 17 Schleusen ersetzt oder dass man am Canal latéral à la Loire einzigartig mittels
dreier Brücken (Aquädukte) andere Flüsse überquert.
Insgesamt auch ein für den Laien sehr interessantes Buch, da es viele Details über die Binnenschifffahrt,
geschichtliche Notizen, Landschaftsaufnahmen und technische Details (Seine-Nordeuropa-Kanal:
Wasserversorgung und Transfersystem) enthält. Ich werde es als kompetentes Fachbuch in meiner
Frankreich-Buchabteilung wohl noch öfters zu Rate ziehen.
erschienen 2011 im Verlag Baedeker, Ostfildern, ISBN 978-3829712354
Kleine Übersichtsstadtpläne, Straßenkarte, Sehenswürdigkeiten und Tipps - alles da
Auf zu einer Frankreichreise! Durch das Elsass und Lothringen nach Paris, die Seine entlang in die
Normandie und durch die Bretagne, die Loire flussaufwärts und durch das Burgund nach Hause ' mit diesem Baedecker mit knapp
über 800 Seiten wird man zwar keine Studienreise unternehmen können, aber er enthält alles, was man bei einer Urlaubsreise
wie oben erwähnt so nachschlagen möchte. Da ist ein kleiner Übersichtsplan der Kathedrale von Chartres mit ihren berühmten
Glasfenstern ebenso drinnen wie ein ausklappbarer Übersichtsplan von Schloss und Park Versailles oder vom Klosterberg
Mont Saint Michel. Was Fermes-auberges in den Südvogesen sind, welche Reiseziele in der Champagne sehenswert sind und
wer die Katharer waren, wo man in Amboise übernachtet und was das 'Unternehmen Overlord' 1944 in der Normadie war, über
Gustav Eiffel, Jean Gabin und Jeanne d'Arc, ja sogar über den kleinen Pyrenäen-Staat Andorra gibt dieser Führer Auskunft.
Essen, Trinken, Schlafen, Kunstgeschichte, Knigge, Urlaub aktiv, eine gut verwendbare Straßenkarte
von ganz Frankreich im Maßstab 1:800 000 (allerdings empfehle ich aus eigener Erfahrung, sich noch einen handlichen
Straßenatlas zu besorgen) und ein kleiner Special Guide 'so schmeckt Frankreich' mit allerlei Information zum Essen
und wo man was einkauft ' ich finde, der Führer erfüllt als allgemeiner Reiseführer seine Aufgabe gut.
erschienen 2011 in der DuMont-Kunst-Reiseführer-Reihe, ISBN 978-3-77013927-9
Sehr informativ und mit vielen Tipps
Mir liegt die 7. Auflage von 2011 vor.
Ich glaube, es gibt wenige Regionen in Europa, die etwas kleiner als Baden-Württemberg und
so groß wie Ober- und Niederösterreich zusammen sind, die eine so große landschaftliche, aber auch kulturelle
Vielfalt bieten. Im Falle der Provence reicht das geografische Spektrum von den Alpen bis ans Meer, von Wein und
provencalischer Küche bis zu römischen, sehr gut erhaltenen Bauten und der Bedeutung Avignon zur Zeit der Gegenpäpste,
von Malerei zur Plastik.
Dass aber ein DuMont Kunst-Reiseführer schon lange nicht mehr nur, klarerweise Kultur und Kunst
bietet, sondern auch immer wieder praktische Alltagstipps, zeigt wieder einmal diese Ausgabe. Wie man das 'Musée de
l'Arles antique' als Tourist am einfachsten erreicht, wird ebenso erklärt, wie beispielsweise das 'Globalticket' für
alle Denkmäler und Museen in Arles oder wo man sich das Ticket für das Observatorium der Haute-Provence besorgen kann.
Platz finden auch landschaftlich interessante Plätze wie der Mont Ventoux, die Camargue, Gorges du Verdon ' die
Schlucht des Verdon oder das Vaucluse.
33 sehenswerte Orte mit einem oder zwei Sternen listet die Übersicht am Anfang des Buches
auf (zum Vergleich: im DuMont Sizilien sind es 'nur' 25). Da es sich geografisch einfach anbietet, beschreibt
die Autorin, promovierte Kunsthistorikerin und Reiseveranstalterin, auch Pont du Gard und Nîmes, die beide bereits
in der westlich angrenzenden Département Languedoc liegen, sowie Vienne und Valence im Norden des Rhône-Tals,
ebenfalls in anderen Départments. Hinweise wie 'Reisen und Genießen' mit besonderen Hotel- und Restauranttipps,
Öffnungszeiten, Übersichtskarten und Innenstadtpläne, ein Glossar kunstgeschichtlicher Begriffe, eine Galerie
von 30 bedeutenden Persönlichkeiten und andere Information haben Platz auf über 320 Seiten.
Die Bilder sind von sehr guter Qualität und zeigen nicht nur die Baudenkmäler, Malereien
oder Plastiken, sondern oft auch die sie umgebende Landschaft. Zusammen mit guter Lichtwahl und Farbtönen
machen sie grundsätzlich schon einmal Lust auf eine Reise in die Provence. Ein sehr gelungener Kunstreiseführer
(kein Reiseführer für den Normaltouristen, um Missverständnissen vorzubeugen!).
erschienen 2011 in der DuMont-direkt-Reihe, ISBN 978-3-7701-9578-7
Sehr informativ und mit vielen Tipps
800 Leihfahrräder, einen orientalischen Hammam, „Le Ferry Boat“ – die Steh-Fähre im alten Hafen,
das Missionsschwestern-Restaurant beim Wahrzeichen der Stadt, der Basilika Nôtre Dame-de-la-Garde, der Hinweis, dass
ein Getränk an Theke billiger ist als an den Tischen im Lokal und nochmals teurer auf den Terrassen, die besonders
während des Sonnenuntergangs beliebt sind, sind nur einige Beispiele der viele Tipps und Informationen, die der
Marseille-Kenner Klaus Simon in diesem kleinen, aber sehr informativen und brauchbaren Taschenführer anbietet.
Marseille, ein Schmelztiegel der Nationen ehemaliger französischer Gebiete Nordafrikas, bietet für jeden etwas. Ob die
auf einem Hügel mit tausend Stufen liegende Altstadt, die exotisch-fremde Welt auf dem „Marché des Capucins“ oder die
„Rue de Grignan“, die eleganteste Boutiquenmeile der Stadt – auf 120 Seiten sollte wirklich für jeden etwas zu finden sein.
Aber nicht nur über das unmittelbare Marseille lässt sich vieles nachlesen: Radfahren entlang der „Corniche Kennedy“, einer
Panoramaküstenstraße, Ausflug auf die Frioul-Inseln mit der berühmt-berüchtigten Ile d’If und dem Gefängnis im Château d’If,
Wander- und Badevorschläge im Naturwunder Calanques südöstlich der Stadt und andere Vorschläge für Ausflüge gibt Simon.
Überhaupt zeichnet er ein sehr modernes und lebendiges Bild einer Großstadt, die den Sprung von einer vergammelten, schmutzigen
Hafenstadt zu einem hochmodernen Zentrum am Mittelmeer geschafft hat. Nicht umsonst wird sie 2013 „Kulturhauptstadt Europas“
sein. Selbstverständlich finden sich alle üblichen Service-Infos (Essen, Trinken, Ausgeh- und Clubbingmeile, Theater,
Hotels, kleiner Sprachführer, Karte von der Innenstadt, aber auch von den Inseln und der Umgebung usw.) im Büchl.
Mir gefällt dieser Reiseführer wirklich gut und macht Lust, einmal nach Marseille zu reisen.
Titelbild links kann anklickt vergrößert "gustiert" werden!
eine 'Tour de Fromage' für den Gourmet mit 120 Rezepten
erschienen 2010 in der Edition Styria, ISBN 978-3-99011-020-1
Ein besonderes Buch für den Fachmann und Käse-Genießer
Schon die Aufmachung – in einer kleinen Holzkiste verpackt und als Lesezeichen ein Käsemesser aus Holz –
deuten auf besonderen Inhalt hin. Und dieser ist besonders. Der wohl unumstrittene „König der Käse“,
der französische „Fromager“ (franz. Käsemeister) Bernard Mure-Ravaud, erzählt zunächst, wie er sich sein außergewöhnliches
Wissen über viele hundert französische Käsesorten angeeignet hat. Dann schildert er mit auch für den Laien verständlichen Worten
Wissenswertes über sein Handwerk, über die Produkte Milch, Butter und Käse, erklärt, warum Sahne nicht gleich Sahne ist
und beschreibt schließlich mehr als 160 verschiedenste Käse aus allen Regionen Frankreichs.
Diese nach Regionen angeführten Käse-Beschreibungen sind mit „schmackhaften“ Bildern ausgeschmückt. Zunächst skizziert Mure-Ravaud
jede Region hinsichtlich ihrer Käse-Eigenheiten. Dann wird jeder Käse in Bezug auf seine Konsistenz, genauen Herkunft und
Zusammensetzung beschrieben, wie er hergestellt wird, welche Eigenheiten er aufweist und anderes mehr. Oft sind noch
„Tipps des Käsemeisters“ extra angeführt, werden Ausflüge in die Geschichte mancher Käsesorten unternommen, französische
Dichter zitiert, die von bestimmten Käsesorten schwärmten und anderes. Und mit 120 Rezepten gibt der Meister dem Leser gleich
auch noch Probiermöglichkeiten in die Hand. Aber bei allen Beschreibungen dieser unterschiedlichsten Käsesorten spürte ich
die Professionalität Mure-Ravauds, die ich auch tatsächlich aufgrund seiner einleitenden Autobiografie nachvollziehen kann.
Von den meisten Sorten wird der Käse-Laie wohl noch nie etwas gehört haben: Bleu des Causses, Fourme de Montbrison,
Persillè des Arvais, um ein paar Beispiele anzuführen; aber natürlich finden sich auch Bries darunter und der allseits
bekannte Camembert. Apropos Camembert: wer einmal einen „echten“ Camembert in der Normandie gekostet hat, findet jene Produkte,
die man hierzulande in Supermärkten erhält, fast als nicht mehr genießbar!
Dieses Buch ist zweifelsohne ein echtes Fachbuch für den französischen Käse-Gourmet. Aber nichtsdestotrotz finde ich es
auch als besonderes Geschenk für einen, der die französische Küche im Allgemeinen liebt und schätzt, aufgrund seiner Aufmachung
sehr geeignet.
der große Impressionist als Gourmet, 180 Originalrezepte
erschienen 2010 in der Edition Styria, ISBN 978-3-99011-018-8
Nicht nur Kochbuch, nicht nur Biografie, auch ein optischer Genuss
Belebt vom Familiengeist (die Autorin ist die Ehefrau eines Urenkels von Alice Hoschedé, der zweiten Frau
des Malers) ist ein ganz außergewöhnliches Buch entstanden: Rund 190 Seiten Stil-Leben, rund 110 Seiten davon sind dem Leben
des Malers mit seiner zweiten Frau Alice in Giverny gewidmet, wo ihm um 1900 der Durchbruch zum großen Erfolg beschieden war,
und auf rund 80 Seiten gibt es Rezepte – Rezepte, von denen zwar kein einziges die Handschrift Monets trägt – er selbst hatte
nie gekocht – wohl aber Rezepte, die die Lebensart des Impressionisten widerspiegelt. Im riesigen Gemüsegarten sorgte ein
eigener Gärtner für täglich frisches Gemüse, Kräuter und Salate. Essen war für Monet fast eine Zeremonie und spielte sich
immer mittags ab, da der Meister das beste Licht am Nachmittag zum Malen nutzte.
Das Buch gibt einen sehr lebendigen Einblick in das Leben einer gut situierten Familie um die Jahrhundertwende 19./20. Jahrhunderts.
Es schildert neben der Lebensgeschichte von Alice und Claude Monet die besondere Atmosphäre des Hauses in Giverny,
die Organisation des großen Haushalts, der zahlreich zu bewirtenden Gäste, der ausgelassenen Picknicks im eigenen Garten
und in der Umgebung, die Marotten des Hausherrn und viele andere Bereiche des damaligen Lebens.
Was dieses Buch so begeisternd macht sind aber die oft doppelseitigen Farbaufnahmen. Bilder, die im Hause Monet
fotografiert wurden und Impressionen von gedeckten Tischen, der Küche, des romantischen Gartens oder der Natur zeigen,
dazwischen Bilder, die Claude Monet gemalt hat und Originalaufnahmen , die den Künstler, seine Arbeit und seine Familie zeigen.
Ich selbst war schon mehrmals in Giverny und bin jedes Mal wieder von der besonderen Atmosphäre dort begeistert.
Dieses Buch bringt dieses besondere Flair sehr authentisch dem Leser und Betrachter rüber.
Die Rezepte geben Einblick in das Gourmetleben des Künstlers. Aus allen Teilen Frankreichs ließ er sich stets frische Ware
liefern. Bei manchen Produkten traute er den Händlern in der Umgebung nicht so recht, was die Frische anbelangte und ging
lieber in der Ferne einkaufen. Er frühstücke sehr früh und ausgiebig, was er bei seinen Reisen in England kennengelernt hatte.
Und zu Mittag gab es dann das große Essen und auch alle Einladungen trugen sich stets zu Mittag zu. Abends gab es ein bescheidenes
Essen. Da immer Freunde, Verwandte oder Geschäftsleute in Giverny weilten, sind einige Rezepte für acht oder mehr Personen angegeben.
Die Familie sammelte Rezepte wo immer sie welche bekam und die Köchin plagte sich dann mit dem möglichst originalen Nachkochen
herum. Huhn und Kapaun waren bei Monet beliebt und so finden sich über mehrere Seiten Rezepte dazu. Es finden sich etliche
Wild-Rezepte, da Monet sich gerne von Freunden, die Jäger waren, beliefern ließ. Interessant ein englisches Rezept für
Yorkshire Pudding. Er verschmähte auch den fetten Aal nicht, den er sich mit Sauce Tartar oder in Rotwein servieren ließ.
Er aß gerne Fisch und Meerestiere, so auch Hummer in den verschiedensten Varianten. Bei den Nachspeisen überwiegen Rezepte
für heimisches Obst, was in den Gärten von Monet reichlich wuchs. Besonders beliebt war das Bananeneis. Rezepte für Kuchen
zum Tee, für Konfitüren und Konserven, sowie ein umfangreiches Register mit allen Rezepten, alles durchwirkt mit herrlichen
Bildern, machen dieses Buch zu einem Kunstwerk, ganz im Sinne von Claude Monet.
Jean-Paul Hévin, der Maître Chocolatier aus Paris
erschienen 2010 in der Edition Styria, ISBN 978-3-99011-009-6
Canapés mit Kakao und Parmesan, ein Beispiel der Schokoladen-Variationen, mit denen Hévin, einer der
ganz großen in seinem Fach, das ganze Buch hindurch begeistert. Madeleines, Honigkuchen mit Gewürzen, Millefeuille - über
40 schokoladige Rezepte findet der Leser. Dabei schildert er manchmal die Entstehungsgeschichte bzw. –legenden
oder gibt Tipps. Verständliche und gut geschriebenen Rezepturen mit Hinweise auf den jeweiligen Schwierigkeitsgrad und
traumhaft verführerische, ganzseitige Fotografien machen dieses Buch zu einem besonderen Kochbuch. Noch vor den Rezepten
gibt Hévin ausführliche Informationen über den Ursprung der Kakaobohne, die Geschichte der Schokolade und über die
Bedeutung der Schokolade in Japan, wo Hévin mehrere Jahre gearbeitet hatte und heute mehrere Schokoladenläden
gehobener Schokoladenkultur führt. Für den Hobbykoch bietet er noch Profitipps, Beschreibungen der notwendigen
Küchengeräte und –techniken sowie ein Glossar. Abgerundet wird das wirklich sehr ansprechend, auch optisch,
gestaltete Buch mit einer Bibliografie und einer Adressliste der Läden Hévins in Paris sowie Bezugsquellen für
Zubehör im Internet.
Die einzelnen Kapiteln bei den Rezepten: Schokolade in vielerlei Variationen, feine Kuchen und Gebäck, Desserts,
kleine Verführungen; deren da wären u. a. Schokoladenperlen als Knabberspaß, Bûche de Noël – ein Weihnachtsbaumstamm
aus Schokolade, Schokoladenéclairs, Schokoladentorteletts sowie heiße und kalte Desserts, beispielsweise Clafoutis mit
Kirschen;
PS: wer meint, ich gäbe dieses Buch wieder her, der irrt - schon allein wegen der echt appetitlichen
Bilder nicht!
mit extra Stadtplan, von lonely planet
2. deutsche Auflage 2009, ISBN 978-3-8297-1635-2
Dieser praktische Führer mit über 460 Seiten bietet, wie in dieser Reihe gewohnt, viele Tipps für günstiges Essen, Wohnen
Einkaufen. Sehr praktisch sind die kleinen Detailkarten von Stadtvierteln bzw. Stadtviertelteilen, auf denen man mit einem Blick praktische
Adressen, Sehenswertes, Shopping, Essen, Ausgehen, Unterhaltung, Schlafen und Transportmöglichkeiten sieht. Natürlich sind auch zahlreiche
Detailbeschreibungen zu vielen dieser Punkte vorhanden. Ein kleiner Stadtplan ist hinten eingeheftet, den man heraus nehmen kann.
Insgesamt ein handlicher Führer, den jedermann bei seinen Paris-Reisen dabei haben sollte. Schon allein deswegen, damit
sein Geldbeutel vor Ort etwas geschont wird.
Kulinarische Weltreise durch die Quartiere (Stadtviertel)
von Danyel Couet, Fotos von David Loftus, erschienen im
Gerstenberg Verlag, ISBN 978-3-8369-2998-1
Danyel Couet, Chefkoch von Sternenrestaurants, schrieb bereits drei Kochbücher. Dieses handelt von seiner
"alten Liebe", der Pariser Küche, die er durch seine Großmutter kennen- und lieben gelernt hat. Seine 99 Rezepte stammen aus
verschiedenen Stadtteilen Paris: dem Afrikanischen, dem Arabischen, dem Jüdischen, dem Griechischen, dem Indischen,
dem Asiatischen und er besucht Märkte und Bistros.
Was aber den wahren Reiz des Buches ausmacht, ist sein Aufbau: zunächst findet sich jeweils ein einleitender
Artikel zum Kapitel. Die Rezepte werden doppelseitig präsentiert: auf einer Seite die Rezeptur, auf der anderen das Gericht, meist
in appetitlicher Großaufnahme. Angereichert ist das Buch mit Bildcollagen Pariser Impressionen, Bildern, die Danyel Couet zeigen,
Einzelaufnahmen aus dem Alltagsleben Paris oder von Zutaten der Rezepte.
Ein alphabetisches Rezeptregister erleichtert das Finden von beispielsweise einer arabischen Gewürzmischung,
Brathuhn mit Kokosmilch, Koriander und Chili, Eintopf mit Tintenfisch und Lavendel, Ghanaische Süßkartoffelbällchen,
Lammfleischbällchen mit Feta, Rhabarber mit gerösteten Mandeln, Seebarsch Mbongo oder Thailändischem Eintopf mit Zaziki;
Ein Buch für Augen und Gaumen.
ISBN 978-3-493-56877-6
erschienen bei Polyglott in der Reihe on tour
Wer etwas handliches, kleines zum kurz Nachschauen sucht, wird mit dieser Serie von
Polyglott recht zufrieden sein. Auf etwas mehr als 100 Seiten erfahren Sie alles Wissenswerte,
viele Adressen, gute Detailkarten und das eine oder andere Extra, das Sie nicht auslassen sollten.
Die flipmap ist eine praktische Karte, die man getrennt vom Büchlein bei sich tragen kann.
Von dieser Reihe gibt es mehr als 220 verschiedene Reiseziele.
Diese Reisebüchlein-Serie ist wirklich sehr brauchbar.
ISBN 978-3-7701-5600-9
erschienen in der Reihe DuMont Reisetaschenbuch
Diese Reisetaschenbuch-Reihe liebe ich sehr! Mit deutlich über 200 Seiten im
praktischen Kleinformat bieten diese Bücher schon sehr viel Information. Stadtpläne, Adressen
und einige längeren Beiträge über Persönlichkeiten oder Sehenswürdigkeiten machen diese Serie
schon zu einem guten Begleiter bei Reisen.
ISBN 3-7701-1141-9
erschienen in der Reihe DuMont Kunst-Reiseführer
Die mir vorliegende Ausgabe 1992 wird leider nicht mehr von DuMont geführt. Schade,
denn dieses Buch ist für den Kunstinteressierten gerade das richtige Handwerkzeug auf seiner Reise.
Stadtpläne, schwarz-weiß Fotografien von den Kunstobjekten, Glossar, praktischen Reiseinformationen
in einem eigenen Teil zum Schluss und viel Geschichte. Sicher nichts für den Schnellreisenden.
ISBN 3-7701-2213-5
erschienen in der Reihe DuMont Kunst-Reiseführer
Wird leider auch nicht mehr neu aufgelegt - ein kulinarischer Führer durch
alle Regionen Frankreichs. Geschichten von Produkten, Rezepte und natürlich ein ausführliches
kulinarisches Wörterbuch sowie Informationen über Feste und wann wo Märkte stattfinden. Mit über 500
Seiten ein für mich nach wie vor unverzichtbares Reisebuch.
ISBN 3-570-19424-8
erschienen im Verlag Gruner + Jahr AG, Hamburg
Dieses 2003 erschienene Heft birgt neben zahlreichen kurzen
Informationen auch vieles für das Auge: Ein Fest für die Sinne nennt sich
ein Beitrag mit farbenfrohen intensiven Bildern aus der Region, "Bonne Nuit"
nennt sich der Beitrag über das Schlafen in ausgesuchten Herbergen, "La
Reine", die Königin der Sonnenküche schnuppert in der Küche des Landes und
bietet einige Rezepte und vieles mehr.
Provence, Côte d'Azur, Camargue, Languedoc und Roussillon
erschienen im Bruckmann Verlag, München, 1980, ISBN 37654 17971
von Robert Polidori (Text) und Jean-Marie Pérouse de Montclos
(Fotographien), erschienen in der Könemann Verlagsgesellschaft Köln, ISBN
3-09508-597-9
Ein Bildband macht Lust auf Frankreich, Karte, Zeittafel zur
Geschichte der Könige von Frankreich mit Einführung über die Könige und
Schlösser, gefolgt von vielen vielen wunderschönen Aufnahmen,
Stimmungsbildern, Innendarstellungen der Schlösser - über 60 werden
präsentiert...