Von Straßburg kommend fuhr ich vor einigen Jahren durch die grüne, hügelige Landschaft nach Nancy, wo ich übernachtete. Am nächsten Tag setzte ich meine Reise über die Kleinstadt Bar-le-Duc nach Troyes und Paris fort. Mir hat dieser Kurzbesuch in Lothringen sehr gefallen. Aber diese Region, von der einst Herzogs von Lothringen, Franz I. Stephan durch Heirat mit Erzherzogin Maria Theresia das Haus Habsburg-Lothringen gründete, bietet noch viel mehr. [... weiterlesen]
36 % der Fläche Lothringens sind Wälder. Und das bei einem französischen Durchschnitt von 21 %!
Drei regionale Naturparks kann man dort besuchen:
· Der Naturpark der Nordvogesen: 122.000 Hektar sowie ein äußerst bemerkenswertes ökologisches Erbgut,
das von der UNESCO mit einem Gütezeichen versehen und in die „Welt-Biosphärenreservate“ eingereiht wurde.
· Der Naturpark von Lothringen: 205.000 Hektar mit 186 Gemeinden der Départements Meuse, Meurthe-et-Moselle
sowie Moselle.
· Naturpark der Vogesenbelchen: 300.000 Hektar mit dem Hohneck, der mit seinen 1 366 Metern den höchsten
Punkt auf Lothringer Seite darstellt.
Lothringen liegt an 3. Stelle der blumenreichsten Regionen Frankreichs der nationalen Wertung
aller mit Blumenpreisen ausgezeichneter Städte und Dörfer:
· 315 Gemeinden mit Gütezeichen ausgezeichnet
· 10 Gemeinden mit dem Gütezeichen der "vier Blumen" ausgezeichnet: Beaulieu en Argonne, Bitche,
Epinal, Gélaucourt, Metz, Nancy, Rollainville, Rombas, Vittel und Sarreguemines.
· Zwei Départements mit Blumenprämierungen: Meurthe-et-Moselle (54) und Moselle (57).