Grossglockner Trophy Memorial Prof. Dr. Helmut Krackowizer 2002

überarbeitet im Dezember 2012 von Peter

Grossglockner Trophy 2002: Harald Hacker hält ein Mittagsschläfchen im Beiwagen seiner Harley Davidson WR aus 1949 mit 750 cm³
Harald Hacker hält ein
Mittagsschläfchen im Beiwagen
seiner Harley Davidson WR
1949 mit 750 cm³
Grossglockner Trophy 2002: Warten auf die Talfahrt beim Fuscher Törl
Warten auf die Talfahrt
beim Fuscher Törl

Matthias Siebenhühner trainiert Nachwuchs-Beifahrer auf einer BMW R51/3 mit 600 cm³, Baujahr 1952
Matthias Siebenhühner trainiert
Nachwuchs-Beifahrer auf einer
BMW R51/3 mit 600 cm³
Baujahr 1952

Werner Kreis, Velocette KTT MK8 350, 1950; Thomas Frisch, Norton International 500, 1937
Werner Kreis
Velocette KTT MK8 350, 1950
Thomas Frisch
Norton International 500, 1937

   Die schnellsten des zweiten Laufes waren dann Bill und Maggie Tuer mit ihrem Beiwagengespann mit einer Laufzeit von 9:19,56 min. (83 km/h Schnitt), was auch Tagesbestzeit bedeutete; schnellster einspuriger Motorradfahrer: Andrew Bennett auf Norton Manx Special (1958, 1 098 cm³) mit einer Zeit von 9:33,39 min. (81 km/h Schnitt).
   Da es sich ja aber um eine Gleichmäßigkeitsprüfung handelte (beide Läufe sollten möglichst in derselben Zeit gefahren werden), sah natürlich dann das offizielle Rennergebnis anders aus. Die geringste Zeitdifferenz hatte Goeff Sawyer auf Jabs (1950, 490 cm³) mit 0,03 Sekunden!
   Thomas Fritsch, dem Organisator der Veranstaltung, ging im zweiten Lauf der Sprit auf der Strecke aus - er wurde so mit den organisatorischen Aufgaben in Beschlag genommen, dass er schlichtweg vergessen hatte, zu tanken.
   Und dann gibt es noch eine Geschichte zu berichten: Thomas Fritsch hatte im Vorfeld der Veranstaltung große Probleme Sponsoren für die Veranstaltung zu gewinnen. Und es waren schließlich nur wenige, die ihm den Erfolg zutrauten. Also musste er mit einem schmalen Budget über die Runden kommen. Alles schien gesichert zu sein, da kam wenige Tage vor der Veranstaltung die Hiobsbotschaft von der Versicherung, dass die Prämie für die Haftpflichtversicherung um 30 Prozent erhöht wird - "Vogel friss oder stirb" war anscheinend das Motto der Versicherung. Aber woher nehmen, wenn es nicht kalkuliert gewesen war?
   Beiläufig erwähnte Thomas diesen Umstand bei der Fahrerbesprechung und war dann wirklich berührt, als ihm von einem Engländer im Namen aller Teilnehmer das Ergebnis einer Sammlung im Fahrerlager überreicht wurde! Die englischen Motorsportfreunde hatten die Sammlung in die Wege geleitet, allerdings nur unter der Bedingung, dass es ein Wiedersehen am Großglockner beim "2. Großglockner Trophy Helmut Krackowizer Memorial" geben wird. An dieser Stelle daher nochmals ein herzliches Dankeschön im Namen von Thomas an alle! Dank dieser großartigen Geste von Motorsportfreunden ging sich die Rechnung der Veranstaltung genau mit plus-minus-null aus, habe ich erfahren.
   So war dieses motorsportliche Treffen auf einer der schönsten Alpenstraßen der Welt eine gelungene Veranstaltung, die allen viel Freude bereitet hat. Auch das österreichische Fernsehen brachte einen Beitrag über diese "1. Großglockner Trophy". Und es deuteten alle Anzeichen darauf hin, dass es eine Neuausgabe dieser Veranstaltung in zwei Jahren geben wird.

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Impressionen

Hinweis

Diese Internetseiten berichten nur von den Krackowizer-Memorials. Der Veranstalter hat ab der Veranstaltung 2008 auf den Zusatz "in Memorial Helmut Krackowizer" verzichtet.