Grossglockner Trophy Memorial Prof. Dr. Helmut Krackowizer 2004

überarbeitet im Dezember 2012 von Peter

Grossglockner Trophy 2004: von links: Alfons Fischer, Porsche Alpenstrasse, Inge Krackowizer, Witwe des verstorbenen Rennprofessors Helmut Krackowizer und Thomas Fritsch, Veranstalter
Alfons Fischer, Porsche
Alpenstraße, Inge Krackowizer,
Witwe des verstorbenen
Rennprofessors Helmut
Krackowizer, Thomas Fritsch
© Lauxfoto Salzburg

Grossglockner Trophy 2004: Luzza und Uschi Cadonau auf Gilera Saturno 500, Baujahr 1950, Sieger der Beiwagenklasse bei der ersten Trophy - diesmal Platz vier
Luzza und Uschi Cadonau
Gilera Saturno 500, 1950

Grossglockner Trophy 2004: Ing. Hermann Stöckl - Impressionen eines Siegers: 2002 und 2004 in der Klasse Baujahre 1940 - 1961, Puch 350 cm³
Ing. Hermann Stöckl
Puch 350 cm³
© Lauxfoto Salzburg

Grossglockner Trophy 2004: Josef Neumeier aus Deutschland fuhr stilgerecht seine Rudge Ulster aus 1936 den Berg hinauf
Josef Neumeier (BRD) fuhr
stilgerecht seine Rudge Ulster
1936, den Berg hinauf
© Lauxfoto Salzburg

   Aber auch Deutschland war gut vertreten. August „Gustl“ Hobl, Vizeweltmeister der 350 cm³ Klasse 1954 kam auf Einladung von Porsche Alpenstraße Salzburg und der „Audi Tradition“ Ingolstadt mit einer DKW 250 SS Ladepumpe aus dem Jahr 1939 zur Trophy. Übrigens gewann beim letzten Glockner Rennen, dem „Großen Bergpreis von Deutschland“ 1939, ein Österreicher, Martin Schneeweiß, auf einer 250 DKW Kompressor-Eigenbau seine Klasse. Martin Schneeweiß war ein bekannter österreichischer Rennfahrer, der 1937 die Sandbahn-Europameisterschaft gewann. Ein schönes Exemplar einer Brough Superior SS 80, Baujahr 1929 fuhr Jens Peter Brill. Otto Ziegler auf einer Norton Manx, Baujahr 1955 mit 598 cm³, wurde zwar nur Siebenter in seiner Klasse, aber er hatte die schnellste Laufzeit des Tages gefahren: 9:48,63 min. - was einem Schnitt von 78,9 km/h entspricht. Manfred Schweiger, der sich technisch um die DKW 250 SS von der „Audi Tradition“ kümmerte, fuhr selbst ein Gustostückerl der 20er Jahre: eine Scott TT Replica aus 1929 mit 600 cm³. Klaus Schwarzenberg brachte jene BSA Empire Star an den Start, mit der Wal Handley 1937 sein legendäres Brooklands-Rennen gewann, die 100 Meilen überschritt und so den „Goldenen Stern“ erhielt - Markenname der daraus entstandenen BSA Gold Star.
    Schwizer Dütsch hörte man ebenfalls in vielen Ecken des romantisch gelegenen Fahrerlagers bei der Mautstelle Ferleiten in über 1.100 m Seehöhe. Das sympathische Beiwagen-Ehepaar Luzza und Uschi Cadonau, Sieger bei der ersten Trophy waren ebenso angereist wie Hugo Ryf mit einer seltenen Zehnder 250 Baujahr 1928. Sein Landsmann Manfred Steiner hatte eine französische Rarität im Anhänger dabei: eine Alcyon Zürcher 350, Baujahr 1927, noch komplett original und seiner Aussage nach gibt es nur mehr drei Stück davon. Die einzige Standard (BS 500, 1929) fuhr Werner Brack, ebenfalls aus der Schweiz.
    Freunde aus „Alt-Österreich“, aus Ungarn und Südtirol, waren da. Erwin Bozner aus Nals, der ja selbst eine herrliche Veteranenveranstaltung seit einigen Jahren im Südtiroler Oberland hat, war mit einer Gilera „Otto Bottoni“ (1938, 500 cm³) gekommen. Und natürlich waren auch etliche Österreicher mit ihren Motorrädern erschienen. So war dann auch ein echt österreichisches Produkt, eine Puch 250 SGSS Baujahr 1958 mit 250 cm³ die gleichmäßigste Maschine des Tages gewesen: Hermann Stöckl hatte damit lediglich 00,02 sek. Zeitdifferenz zwischen seinen beiden Läufen. Die Brüder Kurt und Walter Wartbichler, bekannt aus der Eisspeedway-Szene (Walter - 7. in der WM 1977, 10. - 1978 und 1980, beide 4 . bei der Team-WM 1979, 5. - 1980, 1981, 1982 und 1984) waren mit einer Yahama Siwaku Proto (1980, 250) als Vorläufer ohne Wertung und mit einer Norton Manx 500, Baujahr 1960, dabei. Der Motocross-Profi und Wüstenfahrer Peter Hinterreiter nahm die Strecke mit einer Norton ES 2 (1947, 500 cm³) in Angriff. Erich Bernsteiner zeigte seine Walter OHC von der es nur mehr zwei Stück gibt. Eine Aermacchi Ala D’Oro („Goldener Flügel“), Baujahr 1961, 250 cm³, noch original mit Alu-Verkleidung konnte Franz Dworak zur Trophy bringen.

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Impressionen

Hinweis

Diese Internetseiten berichten nur von den Krackowizer-Memorials (2002, 2004 und 2006). Der Veranstalter hat ab der Veranstaltung 2008 auf den Zusatz "in Memorial Helmut Krackowizer" verzichtet.

Note

This website only reports the Krackowizer-Memorials (2002, 2004 and 2006). The organizer did the trophy from 2008 on without the additional title "in Memorial Helmut Krackowizer".