Reiseführer und Wanderführer für Italien

    Hier finden Sie einige Reiseführer vorgestellt, die ich selbst in Verwendung hatte oder habe. Manche sind als echte Nachschlagwerke zu bezeichnen, andere vermitteln mit Erzählcharakter Wissenswertes über die Region oder das Gebiet.
    Die Übersicht über meine Literatur- und Buchtipps für Italien finden Sie ...hier, die gesamte Literatur-Übersicht über Reisen, Reiserecht und Motorveteranen finden Sie ...hier

Auf dieser Seite finden Sie folgende Bücher:

Reiseführer:

*  Neu!  Golf von Neapel, Ischia, Capri Baedeker Ausgabe 2011
* Toscana DuMont Reise-Handbuch Ausgabe 2011
* Umbrien DuMont Reise-Taschenbuch Ausgabe 2011
* Neapel und Pompeji DuMont direkt Ausgabe 2011
* Reise durch das Land des Prosecco
* Marken Italienische Adria DuMont
* Friaul - Julisch Venetien, das große Reisehandbuch
* Grado, der nahe Süden zu jeder Jahreszeit
* Die Marken, unbekanntes Italien zwischen Adria und Apennin
* Friaul, Venetien mit Gardasee Reise Know-How-Verlag
* Toscana
* Italien

Wanderführer:

* Wandern in der Toscana
* Cinque Terre und ligurische Küste

  •    Sehr umfassend, gut recherchiert und abwechslungsreich (nicht nur über Ausgrabungen)

    Golf von Neapel, Ischia, Capri, Baedeker-Reiseführer
       3. Auflage 2011, ISBN 978-3-8297-1313-9, erschienen im Mairdumont-Verlag

       Sibyllengrotte Cumae? Campi Flegrei? Insel Prócida? Grotta dello Smeraldo? Ja, auch diese weniger bekannter, aber durchaus sehenswerten Orte bzw. Insel kann man in diesem neu aufgelegten Baedeker-Führer nachlesen. Auch knapp 20 Seiten Information über das Cilento und Paestum bietet der 350seitige Führer, beides eigentlich gar nicht mehr im oder am Golf von Neapel gelegen, sondern gut 100 Kilometer südöstlich (aber Wert, es zu besuchen!). Die Villa Oplontis, eine eher unbekanntere Ausgrabung zu Füßen des Vesuv, die aber unter Kennern als die besterhaltene Villenanlage aus römischer Zeit in dieser Region gilt, wird sehr gut beschrieben. Sogar mit einer ausklappbaren Karte von der Anlage. Wer Pulcinella und Totò sind, wo der echte Mozzarella herkommt, über die ehemalige Seilbahn auf den Vesuv, über Capresische Skandale und dorische Tempel – all das und noch vieles mehr berichtet dieser Führer.
        Allein die oben aufgezählten „Kleinigkeiten“ zeigen mir, dass die Autoren dieses Führers nicht nur die Region wirklich kennen, sondern auch ein umfassendes Werk zusammengestellt haben. Dass alle bekannten Sehenswürdigkeiten wie die Insel Capri oder die Halbinsel Sorrent mit der Panoramastraße Amalfitana ausführlich beschrieben sind, ist ja wohl klar aufgrund des Titels des Führers. Natürlich sind auch 60 Seiten Information über Neapel zu finden. Wer Ausflüge ins Hinterland in Kampanien unternehmen möchte, findet beispielsweise die Stadt Benevent beschrieben sowie Pietrelcina (Geburtsort von Padre Pio), das pittoreske Dorf Sant’Agata de Goti, Capua oder Caserta mit dem sehenswerten Königsschloss. Insgesamt sind es sieben Tourenvorschlag im und rund um den Golf.
        Übersichtskarten, Innenstadtkartenausschnitte, zahlreiche Tipps und „wussten Sie schon…?-Hinweise, die farblich sich vom Text abheben sowie Informationsblöcke über Restaurant- und Hoteltipps, grundsätzliche Information über Fähren im Golf, Adressen samt Internetadressen und gutes Bildmaterial bieten erstaunlich viel Wissenswertes über ein eigentlich kleines Gebiet Italiens. Auf Preisangaben wird verzichtet, was ich richtig finde, da sich Preise heutzutage viel zu schnell ändern (können). Die Reisekarte im Maßstab 1:200.000 ist absolut in Ordnung und man braucht für Überlandfahrten keine weitere Karte. Als sogenannten „special guide“ gibt es noch 15 Seiten über Neapels Unterwelt: den Armenfriedhof, den Tunnel Borbonico, die Katakomben u.a.
        Mir gefällt dieser sehr praktische Führer ausgesprochen gut.

    Autor:
    Peter Krackowizer
    Datum:
    März 2012
  •    Modern gestaltet, aktuell und umfangreich im Informationsangebot

    Toscana, DuMont Reise-Handbuch
       Autorin: Nana Claudia Nenzel erschienen als 1. Auflage 2011 im DuMont-Verlag, ISBN 978-3-7701-7705-9

        Von einem Reise-Handbuch erwarte ich mir, dass ich beim Nachschlagen eines bestimmten Ortes oder Gebäudes zumindest eine Grundinformation finde, dass ich für – wie in diesem Fall – eine Weingegend den einen oder anderen Winzertipp bekomme (alle anzuführen geht klarerweise nicht), dass ich auf Besonderheiten hingewiesen werde und Tipps (mehr als 70 hilfreiche Hinweise) erhalte. All diese Punkte erfüllt dieses neue Reise-Handbuch vollauf. Da findet sich meine Lieblingstrattoria „Buca delle Fate“ in Pienza ebenso wie der Hinweis, dass man sich im Ferienhäuser-Weiler ‚Le Case del Borgo‘ jeden Tag von einer anderen toskanischen „Mamma“ bekochen lassen kann, von lohnenden Museumssammeltickets und Sicherheitshinweisen, für Szenentreffs oder Outlet-Centers. Auch ein Spaziergang von Fiesole nach Florenz ebenso wie einer durch das Elsa-Tal wird beschrieben, das Palio von Siena und über den Alabaster von Volterra kann man nachlesen.
        Rund 470 Seiten, 16 Themen – vom Erdwärmekraft Larderello bis zu den Grabtypen der Etrusker, 34 Detailkarte und Stadtplanausschnitte und eine Reisekarte 1:375.000 mit Register, die ausreichend für eine Rundreise mit dem eigenen PKW wäre, Einkaufs-, Essens- und Übernachtungstipps – einfach alles, was man für eine Reise in der Toskana benötigt, hat hier die Autorin sehr aktuell zusammengetragen.
        Was ich mir von einem Reise-Handbuch nicht unbedingt erwarte, sind viele Bilder. Trotzdem bietet dieses Reise-Taschenbuch gut und gerne 70 (oder mehr) sehr gute, teilweise stimmungsvolle Bilder, das fängt mit dem Titelbild an und endet mit einer Aufnahme einer Abendstimmung der Piazza in Cortona. Auch inhaltlich kann ich, der das erste Mal 1983 in der Toskana als Reiseleiter unterwegs war, nichts beanstanden, wenn auch zugegebenermaßen ich nicht Seite für Seite gelesen habe. Noch nicht, aber beim nächsten Toskana-Besuch ist dieses Reise-Handbuch mein (Kontroll)-Begleiter!

    Autor:
    Peter Krackowizer
    Datum:
    20. Oktober 2011
  •    Ein sympathisches Reise-Taschenbuch mit viel „Seele“ und Tipps

    Umbrien, DuMont Reise-Taschenbuch
       Autorin: Julia Reichardt, erschienen 2011 im DuMont-Verlag, ISBN 978-3-7701-7302-0

       Die Autorin lebt in Umbrien, liebt es und dementsprechend fallen ihre Beschreibungen aus. Ihre Lieblingsorte reichen vom „Lago di Pilato“ in den Sibillinischen Bergen bis zur Herberge „Casa Sul Lago“ am Trasimeno-See. Bei den Tipps zum Übernachten seien die Klöster und Konvente erwähnt, die meist einfache Unterkünfte bieten und die Jugendherbergen – manche bieten sogar Deckenfresken in ihren Räumen.
        Appeninischer Wolf, die Etrusker, Perugino – der berühmteste umbrische Maler, Assisi im Widerstand – ein spannender Beitrag über eine Gruppe Geistlicher, die im Zweiten Weltkrieg Hunderten von Juden das Leben gerettet hatte, 800 Jahre Franziskanerorden, ein Beitrag über einen Lehrer, der in seinem Klassenzimmer das Kruzifix genommen hatte, die ‚Ape‘ – sympathisches dreirädriges Gefährt, das das Straßenbild bestimmt, über „Slow Food Umbria“ und Umbriens Weine, die zur Weltspitze gehören und die Geschichte von der Filmindustrie Umbriens – das sind die Themen, die Reichardt neben ihren Ortsbeschreibungen dem Leser bietet.
        Immer wieder weisen „Entdeckungstouren“ auf interessante Besonderheiten in den einzelnen Orten und Städten hin, beispielsweise auf die ‚Grotta di Monte Cucco‘, die mit einer Länge von 30 Kilometern zu den größten Höhlensystemen Europas zählt. Oder die Geschichte von Hannibal und dem Untergang der Römer am Trasimeno-See. Man kann auch einen Blick in die Kammern der Inquisition werfen - er dauert drei Seiten. Gewürzt werden ihre Beschreibungen mit eigenen Erlebnissen – „Non son signor, son povero“ – „Ich bin kein Mann, ich bin arm“ ist nur eine dieser Episoden, die diesen handlich-praktischen Reise-Führer zu einem Reise-Begleiter werden lassen.
        Natürlich gibt es jede Menge Tipps, wo man essen gehen oder schlafen kann, was man für einen Aktiv-Urlaub für Möglichkeiten hat (Ausflüge mit Eseln oder Schneeschuhen, Freeclimbing u.a). Sprachführer allgemein und ein kulinarischer Sprachführer sowie eine ausreichend detaillierte Straßenkarte komplettieren das Reise-Taschenbuch.

    Autor:
    Peter Krackowizer
    Datum:
    im August 2011
  •    Authentisch, aktuell und erstaunlich vielfältig im Inhalt für seine 120 Seiten

    Neapel und Pompeji, DuMont direkt
       Autoren: Gabriella Vitiello und Frank Helbert, erschienen 2011 im DuMont-Verlag, ISBN 978-3-7701-9584-8

       Die Autoren Gabriella Vitiello und Frank Helbert lebten zehn Jahre in Neapel. Und das merke ich beim Lesen. Tipps, welche Stadtviertel sehenswert und (nicht mehr) gefährlich sind, zahlreiche Tipps für Theater, Kino, Jazz (!), Galerien, Einkaufstipps und und und. Und beim Kapitel über Essen – wie kann es anders sein, eines über Pizza und eines dem „typisch Neapel“ gewidmet. Erstaunlich die Vielfalt an Unterkunftshinweisen („Preisbrecher“, „Verliebt übernachten“, „Gassenbettchen“, „Künstlerisch“…).
       Schon eingangs in „Schlaglichter und Impressionen“ kommt Erlebtes und Erfahrens zur Sprache. Über den Bürgermeister Bassolino und seinen Fall oder die Camorra. Den kurzen geschichtlichen Überblick finde ich besonders gelungen, weil knapp, aber zutreffend formuliert. Wer nicht nur die Stadt, sondern sich rund um den Golf herumtreiben will, findet ebenfalls gute Hinweise: Circumvesuviana, Cumana, Circumflegrea heißen diese lokalen Bahnlinien.
       15 Rundgänge mit sehr guten Detailkartenausschnitten, Hinweisen, wo gut essen oder trinken, was besonders sehenswert: die Krippenstraße San Gregorio Armeno, Caravaggios „sieben Werke der Barmherzigkeit“, Neapel unter der Erde in Tuffgestein, Kunstfahrt mit der Metro-Linie 1, Mergellina und Posillipo – zwei wunderbare Stadtviertel, die man nicht versäumen sollte (aus eigener Erfahrung) seien als Beispiele angeführt. „Ein Tag Pompeji“ umfasst sieben Seiten, gefolgt von verschiedenen Ausflugstipps, wobei ich Solfatara, Pozzuoli oder einen Inselbesuch auf Procida besonders empfehlen kann.
       Natürlich gibt es auch einen ordentlichen Stadtplan mit Metro-Karte, eine Umgebungskarte sowie ein Register und einen kleiner Sprachführer, eben alle für diese DuMont-Reihe typischen Inhalte. Dieser Führer gefällt mir trotz seiner Kleinheit einfach sehr gut, weil er sehr übersichtlich, lebendig, aktuell geschrieben ist und vor allem alle Informationen bietet, die ein Städtereisender auf einen Griff benötigt.

    Autor:
    Peter Krackowizer
    Datum:
    Mai 2011
  • Reise durch das Land des Prosecco
    Ein brauchbarer Führer mit vielen persönlichen Anmerkungen
        Hans Messner, Reisejournalist, beschreibt eine eigentlich sehr kleine Region von vielleicht 20 x 30 km, recht anschaulich in Hinblick auf seine Gastronomie und Weinkultur. Zunächst erklärt er dem Leser, was eigentlich der echte Prosecco ist, welche Arten davon ausgebaut werden und welche weiteren Weinsorten man im Prosecco-Gebiet findet. Dann führt er durch die Region, unterteilt in verschiedene Kapitel, sprich Reisevorschläge. Dabei erwähnt und beschreibt er Winzer, Agriturismi (landwirtschaftliche Betriebe, die auch eigene Produkte wie Wurst, Käse und Wein verkaufen, oft auch Gaststätten dabei haben, wobei vielerorts schon mehr als nur eigene Produkte angeboten werden…), einige Übernachtungsmöglichkeiten und gibt Besichtigungsvorschläge.
        Bei den Lokalen und Winzer gibt er oft auch Anreisetipps, welche Speisen zu empfehlen wären, wie das Preisniveau ist und allgemeine Hintergrundinformation. Neben etwas detaillierter beschriebenen Betrieben ergänzt er stets mit einer kleiner Liste weiterer empfehlenswerter Betriebe. Also in Summe weit mehr als hundert Adressen.
        Dass manche Beschreibungen sicherlich subjektiv-persönlich gefärbt sein mögen, zeigt folgendes Beispiel. In Treviso beschreibt er die ‚Hosteria dai Naneti‘ als ‚sehr traditionell‘… ‚Weintradition pur wird hier noch gelebt‘ … ‚ganz wie es der Gast wünscht‘. Dann folgen Sätze, die weder zum vorher Geschriebenen passen noch einen echten Sinn ergeben: ‚Diese Art von Gastlichkeit ist in den letzten Jahren leider stark zurückgegangen. Nicht zuletzt durch das Rauchverbot…‘ und schreibt weiter von sehr traditionellem Verhalten in dieser Hosteria. Was hat ein Rauchverbot mit Gastlichkeit zu tun? Diesen Zusammenhang verstehe ich nicht.
        Nicht geeignet ist die einzige Übersichtskarte, die sich in der hinteren Klappe befindet. Auf der etwa 20 x 20 cm großen Übersichtskarte macht der in Frage kommende Bereich gerade mal fünf mal fünf Zentimeter aus – großzügig gemessen!
        Aber da ansonsten der Inhalt gut recherchiert ist – man spürt förmlich beim Lesen, wie Messner selbst von einem Lokal, von einem Winzer zum anderen reiste – finde ich dieses Buch gut. Auch aus der Erkenntnis, dass es über diese kleine Region ansonsten kaum brauchbare Literatur für einen Reisenden gibt. Hat man dieses Buch dabei, kann man doch etliche kulinarisch-önologische Betriebe problemlos ansteuern. Marion und Martin Assam, die Haus- und Hoffotografen des Verlags, haben zahlreiche Bilder beigesteuert, die auch überwiegend gut getroffen und animierend sind.
       Autor: Hans Messner , Bilder von Marion und Martin Assam
       Erschienen 2011 im Carinthia Verlag in der Verlagsgruppe Styria, ISBN 978-3-7012-0057-3

    Autor:
    Peter Krackowizer
    Datum:
    17. Mai 2011

  • Friaul - Julisch Venetien, das große Reisehandbuch
    Ein weiteres Buch der Friaul-Kennerin Evelyn Rupperti aus Kärnten, Österreich (das an Friaul Julisch Venetien grenzt). Dieses 250-Seiten starke Buch kann ich ruhigem Gewissens als großes Handbuch bezeichnen, da es wirklich alle Gebiete und Besonderheiten dieser Region behandelt. Vor allem findet man - endlich einmal - etwas mehr Information über Karnien, dem nördlichsten Gebiet Friaul Julisch Venetiens. Auch weniger Bekanntes, wie die Grotten von Pradis, Castelmonte oder Sesto al Reghena, werden erwähnt und kurz beschrieben.
       Sehr praktisch auch: bei jeder Region, bei jedem Ort, findet man die wichtigsten Adressen (Fremdenverkehrsverein, empfehlenswerte Hotels, Restaurants oder Winzer). Ja, für mich klingt es manchmal auch so in den Texten, als ob Rupperti all diese Adressen schon selbst getestet hätte und somit sehr authentische Erfahrungen niederschreibt.
       Interessant die Auflistung der wesentlichsten - etwa 70! - örtlichen Feste und Brauchtumsveranstaltungen: ... Karnisches Salamifest in Enemonzo, Fröschefest in Magnana in Rivieria, Fest der Bergküche in Sutrio oder Stierfest in Corniolo, um nur einige zu erwähnen. Übersichtsstadtpläne (durchaus brauchbare) von Udine, Pordenone, Görz und Triest sowie ein Stichwortverzeichnis ergänzen dieses handliche Handbuch. Eben ein "Reisehandbuch"!     Allerdings, wer ein Kulturfreak ist, sollte sich zusätzlich noch jeweils einen detaillierten Kulturführer von den Städten Friauls mitnehmen - das Friaul Julisch Venetien, das große Handbuch, bietet bei allen Städten lediglich eine gut lesbare Übersicht über Geschichte und Sehenswürdigkeiten, ohne jedoch ins Detail zu gehen.
        Erschienen 2006 im Carinthia Verlag, ISBN-10: 3-85378-593-x, ISBN-13: 978-3-85378-593-5


    Grado, der nahe Süden zu jeder Jahreszeit
       ... mit diesem Titel hat die Autorin, Evelyn Rupperti, eigentlich schon den Inhalt dieses Reiseführers verraten. Rupperti, Kärntnerin - wohnhaft sozusagen "um die Ecke", anerkannte Friaul-Kennerin, zählt nun nicht einfach Hotels und Sehenswürdigkeiten in ihrem Führer auf. Nein, sie schreibt in angenehm lesbarer Art über die Geschichte, die Menschen, die Sehenswürdigkeiten in der Stadt und in der nahen Umgebung, sie gibt Tipps über Essen, wo man was einkaufen kann, Richtpreise für Liegestuhl und Sonnenschirm, Adressen von Trattorien oder Bars, in denen man Einheimische findet, erzählt über die Gradeser Küche und die weitgehend unbekannten Kuranwendungen und und und.
        Da findet sich beispielsweise ein interessanter Ausflugsvorschlag in das Naturschutzgebiet "Foce dell'Isonzo" oder auf die Wallfahrtsinsel San Barbana; in den geschichtlichen Notizen liest man durchaus Spannendes über Grado aus der Zeit der Patriarchen; es gibt Rezepte aus der Gradeser Küche zum Selbstprobieren; interessant der "Jahreslauf", Jänner bis Dezember: was ist los in Grado, wie ist das Wetter usw.
        Eine kleine Liste deutsch-italienischer Übersetzungen von Fischen und Meeresfrüchten (wussten Sie, dass schile kleine Garnelen sind?) rundet das im wahrsten Sinne das handliche Buch, somit "gut in der Hand liegende" Buch ab.
       Marion und Martin Assam, das Fotografenehepaar, lockert mit ihren fotografischen Momentaufnahmen die 190 Seiten des Handbuches auf. Ein Buch, das ich jedem Grado-Reisenden nur empfehlen kann, der auch verweilen und entdecken möchte.
       Erschienen im Verlag Carinthia, 2007, ISBN 978-3-85378-617-8

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    Friaul, Venetien mit Gardasee
        Erschienen im Reise Know-How-Verlag, Bielefeld, mein Exemplar Ausgabe 2004, 1. Auflage, ISBN 3-8317-1235-2
       Also, ich mag diese Reise Know-How wirklich gerne: da sind alle Informationen für den "durchschnittlichen" Touristen enthalten: Geschichtliches ebenso wie Aktuelles und Praktisches (Einkaufs- und Restauranttipps, einfache Übersichtskarten, Transporthinweise, Vorschläge für Aktivitäten) usw. Die Bilder - Schwarz/Weiß...
        Reiseberichte von mir über die Region finden Sie ...hier.

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    Autor:
    Peter Krackowizer
    Datum:
    überarbeitet im Sommer 2010

  • Marken Italienische Adria
        Gleich vorweg: ich kenne die Marken seit vielen Jahren persönlich und da es bisher nur ganz wenige Reiseführer über diese Region gibt, war ich auf diesen neuen Reiseführer gespannt.
        Schon das stimmungsvolle Titelbild der Piazza von Ascoli Piceno macht neugierig und Lust auf die Marken. Mir gefällt, dass Frau Krus-Bonazza, Historikerin und Reisejournalistin, ihre 30jährige Italien-Erfahrung in einen sehr fundierten und mit vielen wirklich guten Tipps gespickten Führer einfließen ließ, der sich auch sehr angenehm liest. Besonders schön die Beschreibungen ihrer „Lieblingsorte“ – ob der Innenhof des Rossini-Konservatoriums, Santa Maria di Portonuovo - es sind reizvolle Orte, die eben den Charakter der Marken ausmachen. So wie mich begeistern die vielen Kleinode dieser Region auch Frau Krus-Bonazza, denn sie berichtet teilweise sehr ausführlich über sie, wie beispielsweise über die Zisterzienserabtei von Fiastra, Ascoli Piceno, Jesi, Sirolo oder Urbino.
        Das Layout des Buches ist sehr modern und ansprechend, die Einteilung übersichtlich, der Inhalt aktuell und sehr gut recherchiert. Neben den üblichen, allgemeinen Grundinformationen gibt es zehn interessante Spezialkapitel, die sich u. a. mit dem weltberühmten Akkordeon mit Knopftastatur aus Castelfidardo oder dem „Gold“ der Marken, dem Trüffel, beschäftigen. Dann bietet der Führer gut gegliederte Beschreibungen der Orte und Gebiete der Marken (Übernachten, Essen & Trinken, Einkaufen, Aktiv & Kreativ, Abends & Nachts, Infos & Termine), sowie zehn Entdeckungstouren, die beispielsweise von der Linsenfeldforschung, einem Ausflug ins Markenschuhland oder dem Weinland Marken handeln. Etliche Bilder, allesamt von sehr guter Qualität, stimmungsvoll und aussagekräftig, lockern die Texte auf. Bei Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Hotels gibt es oft Hinweise auf Eintrittspreise, Öffnungszeiten sowie Richtpreise für Mahlzeiten und Übernachtungspreise, selbstverständlich Adressen, Telefonnummern und Internetadressen. Eine vernünftige Landkarte (1:420.000), Detailkarten und Stadtpläne, ein Register und ein italienischer Sprachführer machen diesen Reiseführer zu einem wirklich guten, handlichen und brauchbaren Reiseführer.
        Da ich die wenigen am Markt befindlichen Führer für die Marken ebenfalls kenne, meine ich, dass dieser Führer im Moment (2010) der Beste ist.    Lesen Sie dazu meinen Reisebericht über die Marken.
       Erschienen 2010 im DuMont Reise-Verlag als Reise-Taschenbuch, ISBN 978-3-7701-7330-3
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    Autor:
    Peter Krackowizer
    Datum:
    20. Juli 2010

  • Die Marken, unbekanntes Italien zwischen Adria und Apennin
        Es gibt nicht allzu viele Bücher über die Marken. Schade und gerade deswegen finde ich diesen Band hilfreich, mag er vielleicht auch nicht im üblichen "Reiseführer"-Stil geschrieben sein.
        Michael Sattler, Christiane Tolkmitt schrieben, Wolfgang Krammer fotografierte - die zweite Auflage 2004 hat genau gleich viele Seiten wie die erste Auflage 2001: 273 - von praktischen Informationen, über gute Beschreibungen der Landschaften und Orte bis hin zu Rezepten marchegianischen [sprich: markedschanischen] Spezialitäten ist alles darin zu finden, was man braucht, um mehr als nur Küste zu erleben.
        Besonders praktisch sind die zwölf Tourenvorschläge, die so fast alle "Geheimnisse" der Marken beinhalten. Übrigens, es gibt nicht allzu viele wirklich brauchbare Reiseführer von den Marken - dieses Buch, erste Ausgabe, diente selbst mir als Reiseleiter als fast einzige Informationsquelle - doch zur vollsten Zufriedenheit meiner Gruppe!
       Lesen Sie dazu meinen Reisebericht über die Marken.
       Erschienen im Verlag Carinthia, ISBN 3-85378-569-7
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    Autor:
    Peter Krackowizer
    Datum:
    überarbeitet im Sommer 2010

  • Cinque Terre und ligurische Küste, von Genua bis Portovenere
       Christoph Hennig, Leiter von zahlreichen Kunst- und Wanderreisen in Ligurien, bietet in diesem Buch genau das, was der Besucher der Cinque Terre sucht: geschichtliche Grundinformationen, mehrere Wandervorschläge samt kleinen Kartenübersichten, Hinweise für das richtige Wandern, wo essen und wohnen und viele andere hilfreiche Tipps. Er beschreibt Sehenswürdigkeiten und berichtet in mehreren Kapiteln auch über die Menschen dort und deren Eigenheiten.  Erschienen im Oase Verlag, Badenweiler, ISBN 3-88922-062-2

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    Autor:
    Peter Krackowizer
    Datum:
    überarbeitet im Sommer 2010

  • Wandern in der Toscana
       Erschienen im Dumont Verlag Aktiv, 2010, ISBN 978-3-7701-8027-1, Autor: Christoph Hennig

       Von der kurzen Wanderung bis zum mehrtägigen Wandererlebnis
        Christoph Hennig ist ein „alter Fuchs“, was Wandern in Italien angeht. Schon in den 1990er Jahren haben mich seine Bücher beeindruckt, weil sie praktisch, informativ und kompakt waren. Nicht anders diese fünfte, aktualisierte Auflage des Wanderführers durch die Toscana.
        Ich meine, ich kenne die Toscana wirklich gut; doch nach dem Lesen dieses Wanderführers gibt es mindestens zwei Orte, die ich doch noch nicht kenne. Ob der Hinweis auf Hunde auf einer Mauer, die aber nicht beißen, auf einen Hohlweg, den die Etrusker vor mehr als 2.500 Jahren schufen oder das Hotel im Chianti-Gebiet, das den Gepäcktransport organisiert – es hat mich erstaunt, wie vielfältig und informativ die Hinweise Hennigs sind.
        Wohl konzentrieren sich die Wandervorschläge auf das Landesinnere dieser Region, aber es sind auch schöne Tipps für das angrenzende Umbrien (Raum Trasimeno See) und dem nördlichen Latium (Raum Bolsena See), meine persönliche Lieblingsgegend Italiens, im Buch zu finden. Wer aber nun glaubt, er müsse ein durchtrainierter Ausdauerwanderer sein, irrt. „Im Hügelmeer der Crete“ bietet Hennigs beispielsweise eine wirklich bezaubernde Wanderung westlich von Pienza in der Südtoskana an: zwei Stunden dauert sie und führt über acht Kilometer faszinierende Südtoskana-Landschaft; den Weg von Montalcino zum Kleinod Sant’Antimo sollten Sie unbedingt einmal gehen – das ist für mich die Toskana pur. Wer einmal den Heiligen Berg „La Verna“ kennenlernen möchte, wo der hl. Franziskus seine Wundmal empfangen hatte, findet in diesem Buch einen Vorschlag. Am Ende des Buches gibt Hennig noch zwei besondere Wandervorschläge: fünf Tage durch das Chianti und elf Tage zwischen Siena und Bolsena See.
        Reiseberichte von mir über die Region finden Sie ...hier


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    Autor:
    Peter Krackowizer
    Datum:
    12. Oktober 2010

  • Toscana
       Erschienen im Dumont Verlag, Reihe Richtig Reisen, mein Exemplar: Ausgabe 1996, ISBN 3-7701-3477-x
       Genau so stelle ich mir einen modernen Reiseführer für eine Urlaubsreise vor! Geschichten und Geschichte wechseln einander ab, Übersichtskarten, ausführlicher Info-Teil und schöne Fotos ließen auch diesen Reiseführer zu einem langjährigen Wegbegleiter von mir werden.
        Reiseberichte von mir über die Region finden Sie ...hier


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    Autor:
    Peter Krackowizer
    Datum:
    überarbeitet im Sommer 2010

  • Italien
        von Eberhard Fohrer, erschienen im Michael Müller Verlag
        die mir vorliegende Ausgabe 2000 umfasst auf rund 800 Seiten so ziemlich alles, was Italien betrifft: von Anreise über "A-Z und Beschreibung aller Regionen mit Sehenswürdigkeiten und Tipps wie "Kurios" oder "Eher abzuraten" bis hin zu Essens- und Übernachtungstipps. Kleine Übersichtskarten und vielerlei nützliche Infos lassen sogar für mich als langjähriger Italienexperte immer wieder etwas Neues darin entdecken!
        Weitere Itaien-Bücher in diesem Verlag erschienen:
        Gardasee, Golf von Neapel, Italienische Riviera - Cinque Terre, Apulien. Liparische Inseln, Oberitalien, Rom - Latium, Sardinien, Sizilien, Venetien Friaul, Toscana, Umbrien, Chianti - Florenz - Siena - San Gimignano, Elba

    Autor:
    Peter Krackowizer
    Datum:
    überarbeitet im Sommer 2010

Bilder


Peter Krackowizer, Reise-Experte & freier Journalist, Anif bei Salzburg, Österreich