Mister Rudge & Oldtimer 


  Bücher

Bücher über die Motorradmarke Rudge, historische Automobil- und Motorrad-Ereignisse, über Persönlichkeiten, das Gaisbergrennen u. a.

Aus der Vielzahl von interessanten Büchern, die über den Motorrad-Rennsport und den Rennsport im allgemeinen berichten, möchte ich hier ein paar vorstellen.

Besuchen Sie gerne auch noch meine anderen (Reise- und kulinarischen) Buchtipps - hier die Übersicht

  • Max Reisch: Über alle Straßen hinaus

    Max Reisch: Über alle Straßen hinaus

    Mit vielen Facetten aus dem Leben Max Reisch, manchmal zu kritisch vom Autor beleuchtet

    Der Autor hat ein interessantes Buch geschaffen, in dem er das Leben des Forschers, Pioniers und Wüstenfahrers Max Reisch schildert. Christoph findet aber auch ein gutes Maß für ergänzende Informationen. So kann man über die Herkunft der Familie Reisch nachlesen, dass diese Familie die heutige Spar-Einkaufsmarktkette in Tirol gegründet hatte, welche Österreicher in den letzten Jahrhunderten als Forscher und Pioniere erfolgreich waren und der Autor geht der Frage nach, wer ein Abenteurer ist.

    Natürlich werden die beiden großen Weltreisen Reisch‘ auf einem Puch-Motorrad und mit einem Puch-Automobil ausführlich behandelt. Dabei sind auch für mich neue interessante Details erwähnt, wie beispielsweise ein dritter Mann bei der Weltreise im Puch-Automobil, der eine zwielichte Rolle spielte. Im Kapitel über Reisch‘ Buch „Mausefalle Afrika“, also seines Einsatzes während des Zweiten Weltkriegs in Nordafrika und im darauffolgenden Kapitel „Was ist ein Abenteurer?“ lese ich kritische Untertöne des Autors bezüglich der Einstellung Max Reisch‘ zu seinem militärischen Einsatz und seiner Verbindung zur rechtslastigen Scharnhorst-Buchkameradschaft. Aber möglicherweise handelt es sich dabei um persönliche Interpretationen des Autors, da mir vorkommt, dass der Autor Max Reisch persönlich nicht oder nur wenig kannte.

    Obwohl gut recherchiert finden sich kleine Ungenauigkeiten im Buch. Christoph schreibt auf Seite 29, dass das Buch über die legendäre Rallye Peking – Paris im Jahr 1907 erst im Jahr 2008 in Deutsch erschienen war. Richtig ist aber, dass bereits 1908 eine deutsche Fassung mit dem Titel „Peking – Paris im Automobil“ von Luigi Barzini im Brockhaus-Verlag erschienen war (ich besitze ein Exemplar dieser Ausgabe).

    Über den von Reisch in den 1950er Jahren geplanten „vollwertigen und vielen Zwecken dienenden Kleinwagen“ (Reisch) meint Christoph, dies sei ein „naiver Traum von Reisch gewesen und nicht jener der Wirtschaft“. Ich glaube nicht, dass Reisch ein naiv denkender Mensch war, sondern ein seiner Zeit voraus denkender Reisender. Ich meine eher, dass der Autor sich nicht mit dem (automobilen) Zeitgeist jenes Jahrzehnts richtig auseinander gesetzt hat. Reisch plante Mitte der 1950er Jahre ein „europäisches Traumauto“. Der Autor meint aber, dass die von Reisch gelobten Fahrzeuge jener Zeit, wie beispielsweise der BMW Isetta, längst in die Hallen von Oldtimer-Sammler verschwunden sind. Seine für mich in diesem Kapitel spürbare Skepsis gegenüber Reisch‘ Plänen basiert aus seiner Sicht des 21. Jahrhunderts und entspricht nicht der damaligen allgemeinen Denkweise und Wirtschaftsentwicklung.

    Neu für mich war das Kapitel über Reisch‘ Tätigkeit als Reiseleiter beim Reiseveranstalter Rotel- Tours, den ich von meiner Reisebürotätigkeit her kenne. Sein Sohn Peter ergänzt das Buch mit einem Kapitel „Schriftsteller lebenslänglich“ und am Ende des Buches wird über seine Reisebücher und deren Übersetzungen in viele Sprachen berichtet. Ein Personenregister und eine Liste aller Bücher von Max Reisch schließt dieses interessante Buch ab.

    Mir gefällt dieses Buch gut, obwohl und das ist mein ganz persönlicher Eindruck beim Lesen gewesen, der Autor Horst Christoph manches in Frage stellt, ob es tatsächlich so gewesen war (der Unfall am Ende seiner Autoweltreise in Salzburg beispielsweise) und immer wieder kritische Töne anklingen lässt, wie beispielsweise, dass Reisch sehr auf seine Öffentlichkeitswirkung bedacht war (was der Autors mit einem Anflug von Sarkasmus in einigen Abschnitten formuliert; jedenfalls empfinde ich es so). Mag ja alles so sein. Da Christoph aber offensichtlich nie mit Reisch selbst darüber gesprochen hat, mögen es auch des Autors persönliche Auslegungen sein. Jedenfalls ist es ein Buch, das Max Reisch als interessante Persönlichkeit gut darstellt.

    Autor: Horst Christoph, erschienen 2012 in der Verlagsanstalt Tyrolia, ISBN 978-3-7022-3212-2
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    Autor:
    Peter Krackowizer
    Datum:
    20. August 2013
  • Helden der Rennstrecke - Formel-1-Piloten der 1950er- und 1960er-Jahre

    Helden der Rennstrecke - Formel-1-Piloten der 1950er- und 1960er-Jahre

    Schildert eindrucksvoll in Wort und Bild von heute unvorstellbarer Formel-1-„Steinzeit“

    Ricardo Rodriguez dreht sich in seinem Ferrari beim GP von Italien 1961 nach seinen Verfolgern um, Tony Brooks mit geschwärztem Gesicht von Ruß und Bremsstaub nach seinem zweiten Platz beim GP von Monaco 1957, der BRM-Rennstall „parkt“ seine Rennboliden für den GP von Frankreich in Reims auf einer ungemähten Wiese – das sind nur drei der über 200 faszinierenden Bilder aus den 1950er und 1960er Jahren.

    Es war die Zeit, in der man noch der Fahrer ihre Gesichter erkennen konnte (z. B. ganzseitige Aufnahme von Stirling Moss im Mercedes Benz W 196 in Monaco 1955), es war die Zeit, in der innerhalb eines Rennens die Fahrer desselben Rennstalls untereinander die Fahrzeuge wechseln durften, es war die Zeit, in der man seinen Wagen nach Defekt noch über die Ziellinie schob, nachdem der Sieger sie passiert hatte, um doch noch ein paar Punkte zu machen (oder auch nicht, wie es Jean Behra 1957 beim GP in Frankreich ergangen war).

    Das Buch ist lebendige Formel-1-Geschichte, in dem bei jedem Bild auch eine oft packende Geschichte zu lesen ist. Jedes einzelne Bild gibt Einblick in die Rennatmosphäre der damaligen Zeit. Was das Buch noch so lesenswert macht, sind die Kommentare von Stirling Moss, Jack Brabham, Jackie Stewart, John Surtees, Frank Williams und anderen. Sie berichten, wie es damals an den Rennstrecken und während der Rennen zugegangen war. So schreibt Bruce McLaren, wie vor ihm 1962 im Training am Nürburgring Graham Hill über eine 16-Millimeter-Kamera fuhr und in die Bäume abflog. John Surtees erzählt, wie er beim GP von Portugal 1960 rutschige Pedale hatte, weil dort Öl oder Benzin ausgelaufen war.

    Es ist aber auch das Buch, das an jene Fahrer erinnert, die noch nicht so sichere Rennboliden hatten wie heute und ihr Leben auf der Rennstrecke verloren: Alberto Ascari, Lorenzo Bandini, Jim Clark, Graf Berghe von Trips, Eugenio Castellotti und andere.

    Ich kann mich noch an Formel-2-Rennen am Salzburgring 1969 und 1970 erinnern. Da durfte ich noch kurz vor dem Start zwischen den Rennwagen herumgehen. Ich sah damals Jochen Rindt am Start, eine Woche vor seinem Tod in Monza. Später traf ich Juan Manuel Fangio, John Surtees und Niki Lauda bei den legendären Oldtimer Grand Prix am Salzburgring. Mit diesem Buch sind nicht nur viele Erinnerungen wieder aufgetaucht, sondern ich habe neue Informationen darin gefunden. Es sind 208 absolut sehens- und lesenswerte Seiten, deren Bildmaterial einerseits durch den hervorragenden Fotografen Klemantaski packend und lebendig die Menschen hinter dem Lenkrad, auf der Piste und in den „Boxen“ zeigen, andererseits ich keine Bildbeschreibung ungelesen ließ, weil darin einfach so viel Spannendes zu lesen ist. Es ist in meinen Augen ein hervorragendes Buch!

    Autoren: Stuart Codling, Louis Klemantaski, 2012 erschienen im Verlag Delius Klasing, ISBN 978-3-7688-3509-1
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    Autor:
    Peter Krackowizer
    Datum:
    12. Dezember 2012
  • Unter Freunden in der Eifel

     Das Buch Unter Freunden in der Eifel von Reinhard Schwartz

    Am Beispiel des sehr gelungenen Treffens "Rund um Bad Münstereifel" für Motorradveteranen vor 1939 des Neusser Josef Werhahn zeigt Reinhard Schwartz die Vielfältigkeit der Oldtimerleidenschaft.

    Das Buch mit 160 Seiten bietet über 100 ganzseitige Bilder von Oldtimer(raritäten), neu von Schwartz fotografiert, dazu etwa 40 kurze persönliche Artikel von verschiedenen Autoren zu den Fabrikaten, den Konstrukteuren oder über persönliche Erlebnisse.

    Zu lesen und sehen ist u.a. vom Deutschlandfahrt-Modell Neander ab 1923; "Was in Neckarsulm begann", ein Interview mit Karl Reese Ehrenpräsident VFV; Motorräder aus Sachsen mit Diamant, OD, Elfa, DKW, Schüttoff und Wanderer; der Norden Deutschlands, Dänemark und Belgien mit Dürkopp-Sachs, Nimbus und Saroléa; die Nürnberger Schule mit Ardie, Triumph, Victoria, Zündapp; Deutschlands Süden mit BMW, Horex, NSU, Standard, UT, Bosch und Hochschule Esslingen; Schweiz, Frankreich und Italien mit Motosacoche und MAG, Peraves, Motobecane, Magnat-Debon, Bruneau und Moto Guzzi; England und USA mit JAP, Brough Superior, Ariel, BSA, Matchless, OEC Anzani, Norton, Rudge, Scott und Reading Standard sowie Tschechien und Österreich mit Böhmerland, Praga, Ogar und Puch;

    Ergänzt durch Beiträge wie "Fahr doch mal vom Wege ab", "Auf Spurensuche in Köln" oder "Sport war nicht genug ..."

    Erhältlich ist das Buch bei Reinhard Schwartz, Rankestraße 30, 70619 Stuttgart, Deutschland (Fax: Deutschland - 07 11 - 47 33 23) und kostet 39.-- Euro plus Versand und Verpackung; was Herrn Schwartz über die Produktionskosten hinaus bleibt, will er an die Stiftung der Gräfin Beissel von Gymmnich für traumatisierte Kinder und für die Jugendarbeit in Insul spenden.

    Technische Details: 30 x 24 cm, Stuttgart 2010 im Eigenverlag, Luxo Samt Kunstdruckpapier, Leinenbezug mit Goldprägung, Fadenheftung, einmalige Auflage von 750 Exemplaren; Beilage eines Faltblatts in Vierfarbendruck zu Ehren von Ernst Neumann Neander.

    Text der Beschreibung und alle Angaben stammen von Informationen von Hr. Schwartz.
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  • The Family of Rudge

     Das Buch ueber die Rudge - Familie

    In mehrjähriger Arbeit fotografierte Reinhard Schwartz rund 100 Rudge Motorräder der verschiedenen Entwicklungsjahre: vom Tricycle aus dem Jahr 1884 über Rudge Multi, den Dirt-Track-Modellen bis hin zu den Rennmaschinen wie die 250 cm³, vier Ventil, aus 1932. Ergänzt werden die Fotos mit verschiedenen Informationen von John Clayton, Karl Reese, Ken Ashton, Erhard Lehner, Bryan Reynolds und Volker Barthen.

    Erhältlich ist das Buch beim "The Vintage Motor Cycle Club" in deren Online-Shop (nicht im Buchhandel erhältlich) - ISBN 978-0-9560312-0-4

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  • Stefan Knittel: Motorrad Ikonen

    Buchtipp Stefan Knittel Motorrad Ikonen

    Ikonen sind „Erzeugnisse mit Kultstatus“, im übertragenen Sinn auch hervorragende Produkte, die aus der Masse heraus ragen und hohe Popularität finden. Genau solche Produkte stellte der Motorradhistoriker Stefan Knittel in seinem Buch „Motorrad Ikonen“ unter das Scheinwerferlicht von Fotografin Brigitta König. Knittels scharfer Kennerblick gab König die genauen Angaben über die aufzunehmenden Blickwinkel. Und was für Blickwinkel! Beispielsweise von oben – auf eine Motosacoche aus 1921, wobei man die „Kaffeemühlen“-Gangschaltung schön erkennen kann.

    50 Motorrad-Ikonen, von einer Clément aus dem Jahr 1902, über eine Quadrant (1904) mit „Beiwagen“, der sich als komfortabler Sessel VOR dem Motorrad befindet, einer in fast Easy-Rider-Stil gebauten Vierzylinder Wilkinson mit Clubsessel, einer knallroten Cockerell (1923/24), dem Unikat „Schmid“ mit „Vollverkleidung“ (1923) bis hin zu vergessenen Marken wie Dollar, Ascot-Pullin, Tornax oder Eysink.

    Es ist dies kein Lesebuch – knappe Sätze informieren über das Wesentliche; es ist auch kein Bilderbuch im herkömmlichen Sinn; nein, es ist ein Ansichten-Buch! Bei Aufnahmen von oben nimmt man die filegranen, nach hinten gekrümmten Lenker der Motorräder der Anfangsjahre wahr, staunt bei einem Blick auf eine Matchless (1931) vier einem Vierzylinder-Motorblock von oben über deren Schlankheit, blickt in eine Großaufnahme einer Ansaugöffnung des Doppelvergasers der Mc Evoy (1927) oder fühlt sich beim Anblick des Instrumentenboards einer Ascot-Pullin (1929) in ein Automobil versetzt. Liebevolle Detailaufnahmen von Emblemen, Fahrwerkteilen, Ketten und Zahnrädern, Scheinwerfern und vieles mehr lassen dieses Buch eben zu einem „Ansichten-Buch von Motorrad Ikonen“ werden!

    Das fotografische Auge Knittels mit seinem Fachwissen, die perfekten Aufnahmen von König zusammen mit einem ausgezeichneten Druck des Verlags, ergeben ein Buch, das einen wertvollen technischen Geschichtsrückblick und ein sicherlich geschätztes Geschenk für Liebhaber alter Motorräder darstellt.

    Erschienen im Delius Klasing Verlag, Bielefeld, 2009, ISBN 978-3-7688-5290-6
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  • Die Auto-Österreicher

    Die Auto-Österreicher

    Obwohl der Titel mehr "Auto"-Österreicher verspricht - zu finden sind aber auch alle großen Motorrad-Rennfahrer aus Österreich. Doch auch über andere interessante Persönlichkeiten können Sie nachlesen: Ludwig Apfelbeck, Prof. Eberan v. Eberhorst, Emil Jellinke-Mercedes, Leopold Killmeyer, Graf Alexander Kolowart-Krakowsky, Alfred Neubauer, Martin Schneeweiß, und und und;

    Der Autor Martin Pfundner, Mitbegründer und Herausgeber der "Autorevue" hat rund 300 Biographien recherchiert und zusammengestellt.

    2005 erschienen im A & W Verlag GmbH, A-Klosterneuburg, ISBN 3-200-00517-3
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  • 2 Mann und 32 PS

    Max Reisch - 2 Mann und 32 PS Max Reisch - 2 Mann und 32 PS

    Das ist Abenteuer pur! Mit einem Steyr-100-Auto, das 32 PS hatte, fuhren Prof. Max Reisch und Helmuth Hahmann 1935 rund um die Welt!

    Europa - Türkei - Irak - Iran - Afghanistan - Indien - Burma - Thailand - Laos - Vietnam - China - Japan - Amerika

    Der damals 23jährige Student schildert unterhaltsam und abwechslungsreich Erlebnisse, die an die "Märchen aus 1001 Nacht" erinnern.

    Ein Buch zum immer-wieder-lesen.

    Mein Exemplar ist mit persönlicher Widmung von Prof. Reisch an meinen Vater aus dem Jahr 1952 (Ulstein-Verlag). "Zwei Mann und 32 PS" wurde neu, durch unzählige Bilder wesentlich erweitert, dann nochmals 1985 im Verlag Ennsthaler aufgelegt (ISBN 3 85068 1769) und heißt nun wieder, wie im Untertitel, "Im Auto um die Erde".

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  • Indien lockende Ferne

    Max Reisch - Indien lockende Ferne

    In diesem Buch schildert Max Reisch, wie er 1933 mit einem Puch-Motorrad zusammen mit Herbert Tichy nach Indien am Landweg reist.

    Darin beschreibt Reisch sehr anschaulich, wie er die Völker Kleinasiens erlebt, wie er gegen Krankheit und unendliche Weite der Wüste ankämpft und schließlich in Bombay ankommt.

    Im Buch "Karawanestraßen Asiens", das leider vergriffen ist, schildert Reisch Jahrzehnte später nochmals diese Reise - anhand einer neuerlichen Fahrt auf gleicher Strecke. Die Vergleiche zwischen seiner ersten Reise 1933 und der späteren, in den 1970er Jahren, sind besonders faszinierend.

    "Indien lockende Ferne" ist im Ennsthaler Verlag Steyr erschienen, ISBN 3 85068 131 9
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  • Der Rennberg

    Der Salzburger HTL-Professor und Motorsport-Liebhaber Dr. Siegfried Strasser hat 2004 ein interessantes Buch über die Gaisbergrennen in Salzburg herausgebracht.

    Das Gaisbergrennen war eigentlich ein Automobil-Rennen (einige Jahre auch mit Motorrad-Rennen). Da ich bin am Fuße des Gaisbergs aufgewachsen bin und kann mich an die letzten fünf, sechs Rennen noch sehr gut erinnern.

    Im Buch werden Erinnerungen an großen Namen wach: Edgar Barth, Wolfgang Graf Berge von Trips, Ernst Vogel, Hans Herrmann, Sepp Greger, Gerhard Mitter und andere;

    Hans Hermann hat ein Vorwort geschrieben und war auch bei der Buchpräsentation in Salzburg bei der "Porsche Alpenstraße" anwesend.

    Dieses Buch schildert sehr abwechslungsreich und gar nicht trocken die lange Geschichte dieses Bergrennens, die tragischen Todesstürze, Hintergründe zu den jeweiligen Epochen und Bilddokumente bereichern dieses Buch. Kritiker behaupten, die Schilderungen schweifen zu sehr ab - ich finde sie passend. Vielleicht aber hätte der Druck der Bilder etwas besser sein können.

    Erschienen im Weishaupt Verlag, ISBN 3-7059-0195-8
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  • 75 Jahre Gaisbergerennen

    Ebenfalls gerade rechtzeitig zum 75-Jahr-Jubliäum des Gaisbergrennen, 2004, erschienen ist ein Bildband, überwiegend mit schwarzweiß Bildern, von Hermann Schwarz, einem Kenner der jüngeren Automobil-Historie und selbst Besitzer Fahrzeugen vergangener Zeiten.

    Viele Fotos dokumentieren die Automobil-Vielfalt am Berg, vielleicht die eine oder andere Bild-Variante zu oft, aber das ist natürlich Geschmacksache; wenig Text lässt dieses Buch wirklich als Bildband zur Geltung kommen - also eine gute Ergänzung zum ersten oben beschriebenen Buch über die Gaisbergrennen. Was auffällt, dass Hermann Schwarz nur die Automobilseite beschreibt, eigentlich etwas schade, denn zumindest bei den Rennen nach dem Zweiten Welktkrieg waren auch die Motorräder dabei gewesen.

    Herausgeber ist der S.R.C. in Salzburg, nur in Salzburg erhältlich.

    Die Gaisbergrennen-Bücher im Vergleich:
    Interessant ist, dass manche Ereignisse in beiden Bücher unterschiedlich beschrieben werden. Anders gesagt: Was vielleicht für Dr. Strasser erwähnenswert ist, mag Hr. Schwarz nicht so viel Bedeutung beigemessen haben und umgekehrt.

    Während Dr. Strasser in mehrjähriger Recherche-Arbeit das Buch schrieb, konnte Schwarz seines - als Bildband gedacht - in nur fünf Monaten erstellen. Beide Bücher werden sicherlich ihre Leser finden.
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  • Peking - Paris im Automobil: Wettfahrt 1907 in 60 Tagen

    Die mir vorliegende "Originalausgabe" von Luigi Barzini, der als Beifahrer von Fürst Scipione Borghese (dem Gewinner des Rennens) diese wahrlich abenteuerliche Wettfahrt schildert, stammt aus dem Jahr 1908.

    Fahrten auf Bahngeleisen, gezogen von Kulis durch Sümpfe, auf morastigen Wegen Russlands - mit einer Technik, die normalerweise für Fahrten von Salzburg nach Linz reichte - eines der Klassiker der motorsportlichen Geschichte!

    Mit zahlreichen Fotos und Geschichten der Teams, die an dieser beschwerlichen Fahrt teilgenommen hatten.
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  • Rennsport

    Buch Rennsport

    Dieses von Chrysler Daimler im Jahr 2002 heraus gebrachte Buch ist zwar Mercedes-lastig. Dennoch schildert es in vielen verschiedenen Beiträgen sehr wissenschaftlich-professionell die Entstehung des Automobilrennsports, Hintergründe und Entwicklungen auf diesem Sportsektor.

    Ein Kapitel beschäftigt sich auch mit dem Motorrad-Rennsport, seiner Geschichte und Bedeutung. Ein eigenes Kapitel ist der englischen TT gewidmet.

    Aber vor allem die sehr genauen Beiträge und Verweise lassen dieses Buch zu quasi einem Nachschlagewerk in Sachen "Rennsport" werden.

    ISBN 3-7688-1312-6

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  • Autor:
    Peter Krackowizer
    Datum:
    überarbeitet im August 2013

Bilder

  • über die ersten drei Großglockner-Trophies

    Großglockner Trophy

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    Prof. Max Reisch


Peter Krackowizer, 5202 Neumarkt am Wallersee, Austria