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Bildquellen: Q1 - Spanisches Fremdenverkehrsamt Q2 - regionale Prospekte
weitere Fotos von dieser herben und doch faszinierenden Region im Nordwesten
Spaniens finden Sie auf meiner
Bilderseite
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Es war ein jahrelanger Wunsch von mir gewesen, auch diesen nordwestlichen
Zipfel der Iberischen Halbinsel einmal persönlich kennenzulernen. Nicht, dass ich mich nicht aufgrund
meines Geografie-Hobbies dort nicht "auskennen" würde. Aber ich mag doch ab und an einmal auch
etwas persönlich sehen und ... genießen.
Von Porto nach
Nordspanien
Nachdem ich bereits von Bilbao aus das Baskenland, La Rioja, Asturien und
Kantabrien bereist hatte, flog ich dieses Mal nach Porto in Nordportugal. Nach ein paar Tagen der
Besichtigungen rund um Porto, von denen man ...hier nachlesen kann, ging es mit dem Leihwagen
nach Norden, nach Galicien in Spanien. Den Rio Minio überquerte ich mit einer Fähre und fuhr die
Atlantikküste nordwärts. Plötzlich sah ich kleine Rauchwolken in mehreren hundert Meter Höhe. Das
Geheimnis war schnell gelüftet: der kleine Ort Arrabal feierte eines seiner 1.001 Feste... Blumenteppiche
säumten die Wege hinab zum kleinen Fischerhafen, wo gerade für die Feierlichkeiten der Altar
vorbereitet wurde. Ich fuhr weiter nach Baiona, wo ich eine Nacht im dortigen
Parador verbrachte.
Dieser Parador war einst eine Festung, die auf einer kleinen Landzunge in den
Atlantik ragt. Tief unten klatschen die Wellen an Felsen, die Möwen kreischen darüber und ein
befestigter Weg führt um diese Landzunge. Es war ein einmaliges Erlebnis!
Santiago de Compostela
Am nächsten Tag ging es
gleich weiter nach Santiago de Compostela. Man stelle sich folgendes Szenario vor: Ich fuhr durch
eine hügelige Landschaft, die Erhebungen zwischen 300 und 400 Meter hoch, viel Wald, ein paar Wiesen
und Felder, ansonsten fühlt man sich am Ende der Welt, wohl nicht von ungefähr befand ich
mich in der Nähe vom Cabo Finisterra, dem Kap am Ende der Welt. Ich kurvte also
durch die Hügel, mein Hotel lag doch etwas sehr außerhalb der Stadt und ist nicht zum Weiterempfehlen
(einzige Ausnahme: wenn es wirklich gar kein Bett mehr in der Stadt gäbe... Nun gut, Fahrt
in die Stadt und erst im letzten Moment vor dem Erreichen der Altstadt erkannte ich die Kathedrale von
Santiago de Compostela, dem Ziel abertausender Pilger vom Jakobsweg. Die Stadt ist schnell ergangen,
vielleicht 400 x 400 Meter misst das Zentrum. Aber dafür ist jeder Winkel, jedes Gebäude, jede
Kirche ein Erlebnis für sich. Ja sogar die alte Markthalle hatte es mir angetan. Nicht zuletzt die
Rua Franco, die vom Parque de la Herradura, dem Beginn der Fußgängerzone, vorbei am Postamt
(correos) und dem Colegio de S. Jerónimo zur Plaza del Obradorio mit der Kathedrale, dem
Rathaus Palacio Rajoy und der Hostal de los Reyes Católicos, heute Parador, führt.
Was diese vielleicht 300 Meter lange Straße für mich besonders interessant machte, waren die
unzähligen Restaurants entlang. Und in jedem gab es mindestens ein Fenster, in dem man lebende
Tintenfische, pulpo auf Spanisch, gab!
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